SZU 2017/18
Siemens Exkursion
Zusammenfassung der Exkursion zur Fa. Siemens AG Österreich
Einleitendes Bild: Siemens Exkursion

Am 2. Mai 2018 besuchten die 3AFMBF gemeinsam mit der 4AFMBF sowie den Lehrkräften Herrn DI Wolfdietrich Drechsler und Herrn Ing. DI Peter J. Kampner die Firma Siemens AG Österreich in der Leberstraße 34, 1110 Wien.

 

Nach einer Begrüßung durch zwei Mitarbeiter der Firma bekamen wir einen kurzen Überblick über dieses Unternehmen. Dabei erfuhren wir, dass Siemens in Österreich seit über 135 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Siemens Österreich zählt zu den führenden Technologieunternehmen des Landes. Insgesamt arbeiten für Siemens in Österreich rund 10.300 Menschen. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2017 bei rund 3,4 Milliarden Euro.

 

Danach erhielten wir eine Sicherheitseinweisung. Unter anderem wurde uns mitgeteilt, dass wir nur die Fußgängerwege benützen dürfen und auf die Schienen achten sollen.

 

Im Zuge der Besichtigung wurde uns erläutert, dass die weltweite Geschäftsverantwortung für U-Bahnen, Straßenbahnen, Reisezugwagen und Elektrobusse in Wien-Simmering liegt. Das gesamte Know-how von Forschung und Entwicklung über Engineering und Fertigung bis hin zu Endmontage und Inbetriebsetzung ist hier gebündelt. Das Werk in Simmering ist einer der weltgrößten Siemens-Fertigungsstandorte und beschäftigt bis zu 1.000 weitere Unternehmen in Österreich. Derzeit werden Züge unter anderem für Deutschland und Österreich produziert.

 

Der Auf- bzw. Zusammenbau der Züge passiert, dass zuerst der Boden, dann die Seitenteile und erst zum Schluss das Dach fixiert wird. Die langen und einfachen Schweißnähte übernimmt eine Maschine. Die restlichen Schweißnähte müssen auch heute noch von Hand durchgeführt werden. Im Anschluss werden die Nähte mit einem Spray eingesprüht um die Dichtheit zu überprüfen.

Danach werden die Züge von Hand sandgestrahlt. Im Anschluss daran kommt der Zug in eine Halle mit verschiedenen Kabinen. Hier wird zuerst die Pulverbeschichtung aufgetragen, dann kommt er in den Schnelltrockenraum. Danach in nochmals zur Pulverbeschichtung und zum Schluss in den Trockenraum, damit die Farbe in Ruhe trocknen kann.

 

Ein weiterer interessanter Besichtigungsschwerpunkt war die Präsentation der verschiedenen Kabelkanäle.

 

Am Ende der Exkursion dürften wir uns die fertigen Züge der verschiedenen Länder ansehen.

 

Es war ein sehr informativer Lehrausgang.