5AHWII 2018/19
ETS – Electronic Ticket Solution
Unsere Diplomarbeit umfasst ein Digitalisierungskonzept des derzeitigen Fahrkartensystems für Einzel- und Mehrfachfahrten im öffentlichen Verkehr mittels Smartphone-Applikation. Dieses Konzept ist kundenfreundlicher für Touristen und erspart dem Fahrgast ständiges Kaufen und Entwerten eines Fahrscheines.
Einleitendes Bild: ETS – Electronic Ticket Solution
Projektteam
  • Matthias Gröller (Projektleitung, serverseitiges Programmieren und Data Engineering)
  • David Treitler (Stellv. Projektleitung, App-Entwicklung)
  • Maximilian Weilinger (App-Entwicklung, Marketing)
  • Filip Ilic (Troubleshooting)
Betreuer

Dipl.-Ing. Clemens Aigner

Projektidee und Verlauf

Anfangs wurde man eine hardware-basierte Lösung für bargeld- und kontaktlose Zahlungen im öffentlichen Verkehr angestrebt. Nach Rücksprache mit Verkehrsunternehmen fassten wir den Entschluss, auf eine software-basierte Lösung umzusatteln. Im Zeichen der Mobilität kam hier nur eine Handy-Applikation in Frage.

 

In unserem System agieren und interagieren vier Parteien: der User (=Kunde), die App, der Server und die Datenbank. Der User registriert sich in unserem System und kann dann die Funktionalitäten der App nutzen. Die App erfasst die Kundenwünsche (z.B Fahrt starten oder beenden), stellt die Verbindung zum Server her und kümmert sich um den Datenverkehr mit dem Server. Am Server selbst geschieht die eigentliche Datenverarbeitung. Er bildet das „Hirn“ unseres Systems und setzt die Kundenwünsche letztendlich um (Kunde kann sich einloggen, Kunde beendet eine Fahrt und bekommt einen Preis verrechnet). Die Datenbank ist für die Speicherung der Daten zuständig - der Server greift auf die Daten zu. Basierend auf diese 4 Akteuren im System wurden auch die Aufgabenbereiche der Teammitglieder aufgeteilt.

 

Schließlich wollten wir noch die Meinung der Österreicher und Österreicherinnen zu der Digitalisierung im öffentlichen Verkehr erfahren, weshalb wir eine Umfrage diesbezüglich durchführten.

 

Die Programmierung des Servers als auch der Applikation waren die zentralen und aufwendigsten Aufgaben während des Projekts. In diesen Bereichen war eine feine Abstimmung und eine gute Kommunikation zwischen den Projektmitarbeitern von Nöten. Wir hoffen einen Ansporn an einige Unternehmen gesetzt zu haben, diesen ersten Schritt in die Zukunft der Mobilität zu wagen.