Orientierungsstufe
Die Orientierungsstufe ist eine einjährige Schulform, die sich ausschließlich an körper- und sinnesbehinderte Schüler/innen richtet, welche die 8. Schulstufe erfolgreich abgeschlossen haben.
Einleitendes Bild: Orientierungsstufe

Der Lehrplan der Orientierungsstufe ist auf eine intensive Wiederholung und Festigung des Unterstufenstoffes ausgerichtet und lotet durch Individualisierung und Team-Teaching in vielen Fächern Talente und Begabungen des Einzelnen aus. Es werden grundlegende Fertigkeiten und Arbeitstechniken, wie Selbstorganisation, effiziente Benutzung des PC und anderer Hilfsmittel trainiert. Somit wird das Arbeiten im Integrationsunterricht vorbereitet.

 

Auch im koedukativen Sportunterricht oder im Golf- bzw. Rollstuhlsport und in Einzeltherapiestunden wird auf behinderungsbedingte Bedürfnisse eingegangen.

 

Die Absolvierung des Kurses zeigt, ob der Schüler/die Schülerin für eine am SZU angebotene Ausbildungsrichtung oder für eine andere Weiterbildung bzw. berufliche Laufbahn außerhalb unseres Hauses geeignet ist. Unterrichtsstunden in der Metall- und Lederwerkstätte des SZU und Lehrausgänge zu alternativen Projekten während des Schuljahres tragen zur Entscheidungsfindung bei.

 

Die Orientierungsstufe ist nicht wiederholbar.

 

Für welche Schüler/innen ist die Orientierungsstufe die richtige Ausbildungsform?


Für alle, die

 

  • eine Körper-oder Sinnesbehinderung haben
  • die 8. Schulstufe positiv abgeschlossen haben
  • den Unterstufenstoff festigen und ihre Begabungen austesten möchten