Das Schulzentrum HTL HAK Ungargasse
Das Schulzentrum HTL HAK Ungargasse (SZU) stellt in vielfacher Hinsicht eine Unikatsschule dar: Wir bieten acht unterschiedliche Ausbildungsformen an einem Standort und unterrichten integrativ, d.h. in allen Ausbildungsrichtungen lernen körper- und sinnesbehinderte Schüler/innen gemeinsam mit nicht behinderten jungen Menschen.
Einleitendes Bild: Das Schulzentrum HTL HAK Ungargasse
Technik

Das SZU bietet in seiner HTL Ausbildungszweige für Informations-technologie - Netzwerktechnik sowie für Wirtschaftsingenieure - Betriebsinformatik. Die Ausbildung dauert 5 Jahre und die Ablegung der Reife- und Diplomprüfung berechtigt zum Universitäts- bzw. Fachhochschulstudium.
Die Fachschule - Maschinenbau - Fertigungstechnik (4 Jahre) und eine Fachschule für Lederdesign (3,5 Jahre) runden die technische Ausbildung ab.
Die im Vergleich mit anderen Schulen eher „kleine Größe“ der HTL ermöglicht eine intensive und engagierte Betreuung der einzelnen Schüler/innen und eine exzellente Ausbildung. Die guten Jobchancen unserer Absolvent/innen sind die beste Referenz!

Wirtschaft

Der Schwerpunkt der HAK und der HAS liegt naturgemäß in der wirtschaftlichen Ausbildung, allerdings wird am SZU auch großer Wert auf Allgemeinbildung und Sprachen sowie auf die Förderung der Kreativität gelegt. Die HAK dauert 5 Jahre und mit der Ablegung der Reife- und Diplomprüfung erwerben die Absolvent/innen die Berechtigung zum Hochschulstudium, die HAS dauert 3 Jahre und ermöglicht durch die umfassende Ausbildung neben dem Einstieg ins Berufsleben auch den Besuch einer weiterführenden Schule (z.B. 3-jähriger Aufbaulehrgang mit Maturaabschluss). Das Ausbildungsangebot umfasst weiters eine einjährige Orientierungsstufe speziell für körper- und sinnesbehinderte Jugendliche.

Chancen

Als in dieser Form einzigartige Schule Österreichs bietet das SZU die genannten Ausbildungsmöglichkeiten auch bzw. vor allem körper- und sinnesbehinderten Jugendlichen an. Diese werden nach dem in ganz Österreich gültigen Regelschullehrplan unterrichtet, erhalten aber personelle und technische Unterstützung.
Vom integrativen Unterricht profitieren behinderte und nicht behinderte Schüler/innen gleichermaßen: Zu der großzügigen räumlichen Ausstattung und kleineren Klassenschülerzahlen kommen pädagogische Vorteile hinzu: Der Unterricht wird in mehr Fächern als an anderen Schulen geteilt und in manchen Klassen werden zwei Lehrkräfte eingesetzt. Jede Gruppe kann aber auch noch einen speziellen Vorteil aus dem Besuch des SZU ziehen: Während der Integrationsunterricht für die körper- und sinnesbehinderten Jugendlichen oftmals die einzige Chance auf eine Ausbildung an einer BMHS bedeutet, ermöglicht er nicht behinderten Schüler/innen neben der fachlichen Ausbildung nachhaltige Sozialkompetenz zu erwerben.

 

„Chancen multiplizieren sich, wenn man sie ergreift.“
(Sunzi, 500 v. Chr., chin. Stratege)